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Name der Seite: Rehabilitation
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Autor: Hamburger Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall
Stand: 23.01.2018




Die Rehabilitation

 

Auch bei optimaler Therapie kann es nach einem Schlaganfall zu Problemen der Motorik (Bewegung und Kontrolle des Armes und/oder des Beines), der Sprache, des Sehens, des Gleichgewichtes kommen. Fast regelhaft ist die Belastbarkeit eingeschränkt und es bestehen Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Ein Schlafanfall führt zu Angst, Irritation und kann das Leben verändern.

 

Das Gehirn bietet aber die Möglichkeit diese betroffenen Funktionen zum Teil wieder neu zu Erlernen (Plastizität). Diese Fähigkeit muß möglichst früh nach einem Schlaganfall mit Hilfe von Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und auch Neuropsychologen aktiviert werden. Nur durch intensives Üben und Aktivieren können sich die höchstmöglichen Verbesserungen einstellen.

 

Hierzu dient die neurologische Rehabilitation. Mit Hilfe eines spezialisierten Teams werden die eingeschränkten Funktionen trainiert. Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten eine höchstmögliche Selbstständigkeit zurückzugeben und zu Helfen, den Schreck und die Hilflosigkeit über das Geschehene zu überwinden.

 

Die Rehabilitation sollte schon durch das Akutkrankenhaus eingeleitet werden, damit keine Zeit verloren geht.

 

Abhängig vom Schweregrad der Behinderung besteht in Hamburg und Umgebung in mehren Einrichtungen und Kliniken die Möglichkeit, eine Rehabilitation durchzuführen. Häufig trennt man die geriatrische Rehabilitation des älteren Menschen von der neurologischen Rehabilitation von Menschen im erwerbsfähigen Alter.

 

Angeboten wird eine stationäre Behandlung, die eine vollständigen Versorgung des Patienten (Pflege, Essen, Schlafen) bereithält. Alternativ kann bei Gehfähigkeit und ausreichender Belastbarkeit/ häuslicher Versorgung eine ambulante Rehabilitation erfolgen, bei der Patient über Tag trainieren, aber die Abende und Wochenenden zu Hause verbringen kann. So kann die Familie und die aktuellen Lebensbedingungen in die Behandlung einbezogen werden.